Aktuelles aus Ostpreußen

Pillau, Hafenstadt an der Ostsee.

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Pillau, Hafen. Foto: Archiv K. Opalenik 

Pillau, Leuchtturm Foto Kirill Opalenik

Pillau, Leuchtturm im Hafen. Foto: Kirill Opalenik 

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Pillau, Zitadelle. Foto: Archiv

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Pillau, Fort. Fotos (3 x): Alexander Zimin

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Pillau, Hafen. Foto: Archiv

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Pillau, Hafen. Foto: Archiv

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Kosmonaut Leonow sprach sich für Königsberg aus

Alexej-Leonow

So glücklich schaute Alexei Leonow nur für die Kollegen aus der Propaganda-Abteilung

Quelle: picture-alliance / dpa/rf

Der „Königsberger Express“ 04/18 schreibt (auf Seite 3):

„Unser berühmter Raumfahrer und Landsmann, General a.D. Aleksej Leonow meint, Kaliningrad soll seinen historischen Namen zurückbekommen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur „Klops.ru“.
Der Kosmonaut und zweifacher Held der Sowjetunion, General a.D. Aleksej Leonow, sprach sich in einem Interview mit der Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ dafür aus, dass der Stadt ihr historischer Name Königsberg endlich zurückgegeben wird.
„Ja, ich bin für die Umbenennung. Man hätte das schon längst tun sollen! Königsberg  war keine faschistische Stadt, sein Name hat mit dem Nazismus nichts zu tun“, sagte Leonow. „Königsberg war eine Stadt der Wissenschaft, der Studenten und des Friedens. Ein Berg des Königs war es! Herzog Albrecht, der ehrwürdige Mann, hat hier eine Universität gegründet – eine der ältesten in Europa! Das soll man im Auge behalten, das
ist Geschichte, die wir zu respektieren haben. Wie sollen wir der heutigen Jugend erklären, was dieser Kalinin für ein Politiker war? Sollen wir ihr etwa sagen, dass er für unser Vaterland nur Gutes getan und keine Erschießungslisten mit unterzeichnet hat?“

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Подписано к печати 24.03.2018

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 Crottingen – ein Zeichen der Hoffnung

Kirche aussen

Hier ein kurzer Fotobericht von Jörg Naß. Er berichtet von seinen Arbeiten als Orgelbauer in der  Kirche von Crottingen.

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Fotos der evang. luth. Kirche in Kretingale (deutsch Crottingen), die vorletztes Jahr eine kleine Orgel von Jörg Naß bekommen hat.

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Bei der Arbeit.

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Bei der Arbeit.jpg

Das Instrument wurde von einer Kirchengemeinde aus Essen-Borbeck gespendet.

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Kreuz

Friede sei mit Euch.  Joh. 20, 19

Die Kirche wurde in den 1990’er Jahren mit Spendenmitteln renoviert. Vorher wurde sie als Lagerraum genutzt.

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Die schöne Kirche am Abend. Gut zu erkennen der Turm mit dem achteckigen Oberteil und den zwei, offen im Glockenturm hängenden, Glocken.

Fotos: Jörg Naß

Die Kirche war das nördlichste Gotteshaus des Memellandes und damit auch des Deutschen Reichs. Heute zählt sie zu den best erhaltenen Kirchen in Litauen aus deutscher Zeit, obwohl sie wie üblich in sowjetischen Zeiten als Speicher mißbraucht worden war. Auch innen macht sie einen gepflegten Eindruck. Einzigartig für das Memelland ist, dass die zwei Glocken offen im Glockenturm hängen.[1]

Die Kirche erhielt der Ort in Holzbauweise im Jahr 1652. Diese wurde 1741 durch ein Gebäude aus Stein mit hölzernem Turm ersetzt. Nachdem dieser Turm 1801 durch ein Unwetter stark beschädigt worden war, baute man 1875 einen massiven Turm mit achteckigem Oberteil. Außerdem erhielt die Kirche bei dieser Gelegenheit eine Orgel. Das Kirchenschiff ist von einem Tonnengewölbe überdeckt, die Seitenschiffe haben Flachdecken. Der Kanzelaltar ist von 1793. [2][size= 12px] [/size]

[1][size= 12px] Bernd Dauskardt, in Osptreußische Familie von Ruth Geede, Oprbl. Nr. 14/2017 (7. April), S. 14[/size]

[2] GenWiki

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Im August 2017 nahm der Wahl-Kaliningrader Uwe Niemeier (domizil) das schöne Foto mit „Immanuel Kant“ auf. Der Standort „WAR“ vor dem EuropaCenter (Hansaplatz/Platz des Sieges). Die Figur wechselte innerhalb zwei Wochen mehrmals den Standort und hat jetzt den endgültigen Standort in Palmnicken/Jantarny gefunden.

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Königsberg, gestern und heute, Collage: Alexander Panfilov

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Etwas Lustiges „aufgelesen“:

Der Einkauf.

Von Dr. Alfred Lau.

Da huckt de Frau Lehrer und is so bedrippt
Und sagt denn zu Wischkoreits Jettche:
„Ich brauch doch e Topf, aber nich fiere Milch,
Nei, einem fier unteres Bettche.

Dem giebt fier eins fuffzig bei Hammerschmidts
Im Laden zu kaufen natierlich,
Bloß weißt, mich kennt doch de ganze Stadt,
Drum is mir das etwas schenierlich.

Möchst Du mir das Toppche nich kaufen gehn?
Was meinst? Am besten gleich morgen.
Du bist doch e dreiste Mergell und du kriegst
Noch extra was fieres Besorgen.

Das mach ich, Frau Lehrer, das ist mir egal.“ 

„Na schön! Aber wenn se Dich fragen,

Von wem Du kommst und fer wen das is,

Denn darfst Du das, Jettche, nich sagen!“

I wo, Frau Lehrer, bloß länger kann
Ich mir mit dem Krät nich belassen,
Ich geh doch abends noch erst auf Besuch,
Wo soll ich dem Toppche denn lassen?“

Ganz einlach! Ich hab mit zwei Damen um vier
Im Café Matull mi versprochen,
Da bringst es mir hin, verpackt, und sagst,
Hier sind für den Hektor die Knochen!“ 

Se missden um vier, es war proppevoll,
Mit Miehe e Platzche sich suchen.
Nu hucken de Damen und trinken dem Plurksch
Und kauen dem kleistrigen Kuchen.

So gegen halb fimf, de Frau Lehrer bestellt
Fier jede noch einem Prienellche,
Da kommt de Jettche und drängelt sich durch,
Das druggliche, dreiste Mergellche.

Se schubbst mitte Hiften nach links und nach rechts,
Denn stolz schwenkt se ieber ihr Koppche 
De arme Frau Lehrer wird weiß wie de Wand 
In jede Hand einem Toppche

Und hält de Damens se untre Nas.
Was wird se denn nu bloß noch machen?
Se stellt de Terrinchens mit Schwung aufem Tisch,
Und aller kicken und lachen.

Er hädd so viele, da wussd ich nich,
Welch einem ich nu solld kaufen.
Da gab er mir diese zur Auswahl mit
Und sagd ich war all im Laufen.

Das kleinere könnd de Frau Lehrer ich
Drei Dittche billiger lassen.
Bloß nimm ihr man Maß, zur Sicherheit,
Das Toppche das muss ja auch passen!“

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Immer wieder gern gesehen: KÖNIGSBERG.Kfz Kbg RUS   Kfz Kbg PL

Der Luisendreier

Die russische Zentralbank gab eine Münze mit der Königin Luise-Brücke in Tilsit/Sovetsk heraus.

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Königsberg Kirill Opalenik

Ein aktueller Bildgruß aus Königsberg.                                                        Foto: Kirill Opalenik

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Büste von Britta Bruns wieder in Königsberg

Cauer Bruns det                                                                       Foto: Büste von Britta Bruns von Stanislaus Cauer

Am 21. April stand im Programm der FREUNDE KANTS und KÖNIGSBERGS e.V.: „Enthüllung einer Kopie der Büste von Britta v. Zezschwitz, geb. Bruns, von Stanislaus Cauer, Übergabe von Zeichnungen von Heinrich Wolff und Maria Lahrs sowie Büchern an die Kunstgalerie (mit Öffentlichkeit und Presse). Geführter Rundgang durch die Kunstgalerie unter Führung ihrer Direktorin Galina Sabolotskaja.“
Von dem reichen Bestand an öffentlichen Skulpturen in Königsberg haben es etliche von ihnen bis ins heutige Kaliningrad geschafft. Manches dieser Kunstwerke findet auch den Weg zurück, wie neuerdings z. B. die Bronzebüste der Königsbergerin Britta von Zezschwitz, geb. Bruns, Tochter des medizinischen Direktors der Königsberger Kliniken, die Stanislaus Cauer 1932 gestaltet hat. Gerfried Horst, Chef des Vereins der Freunde Kants und Königsbergs, hat es durch seine persönlichen Kontakte ermöglicht, dass diese Plastik in die Stadt ihrer Entstehung heim kehrte und überreichte sie anlässlich der jüngsten Reise des Vereins der Freunde Kants zum Geburtstag Kants am 22. April 2017 in einer feierlichen Zeremonie der Direktorin der Kaliningrader Kunstgalerie, Galina Sabolotskaja, wo sie die vorhandene reiche Kunstsammlung wirkungsvoll ergänzt.

Weitere Bilder und die Geschichte verschiedener öffentlicher Kunstwerke finden Sie hier.

Quelle: Kaliningrader Wochenblatt 11.05.2017

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Von Warschau nach Königsberg
Warschau/Königsberg – Ab Juni wird die polnisch Fluggesellschaft
LOT wieder Flüge von der Warschau nach Königsberg in ihren
Streckenplan aufnehmen. Eine gute Nachricht für alle, die zeitaufwendige
Umwege in Kauf nehmen mussten, seit vor drei Jahren
die direkte Flugverbindung eingestellt wurde. Die Verbindung wird
fünfmal wöchentlich ab Warschau angeboten, wobei es Zubringer ab
Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart, Wien und
Zürich geben soll. Die Flugzeit ab Warschau beträgt zirka 65 Minuten.

MRK/Ostpreußenblatt

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