Willkommen auf der Seite …


… der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe Brandenburg e.V. .

Wir sind ein Zusammenschluss von an Ostpreußen interessierten Menschen und Gruppen im Bundesland Brandenburg und setzen uns u. a. dafür ein, dass die Herkunft und das Schicksal der ehemaligen Bewohner und ihre Geschichte lebendig erhalten wird.

Ostpreußen

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Die Kirche in Plaschken – eine gute Geschichte?

Im Herbst 2016 konnte nun endlich der Zaun fertiggestellt werden, vorher fanden dort Dreharbeiten des litauischen Fernsehens statt, deshalb hätte der Zaun gestört.

Der Zaun schützt nicht nur vor unbefugtes Eindringen in das Kirchengebäude sondern ist auch ein Symbol, dass die Kirche erhalten bleibt.
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Von Vilnius, von der evangelischen Kirche aus, hat sich im Herbst vorigen Jahres ein kleines Komitee gebildet, welches den Bauverein in Plaschken unterstützen soll. Im Jahr 2017 fand die erste Vereinssitzung des Plaschker Bauvereins statt. Die ersten Schritte (Absprachen, Beschlüsse, Entscheidungen über Baumaßnahmen, wie Kirchendach, Fenster, etc.) wurden getroffen. Die Finanzierungsmöglichkeiten des Projektes stehen noch ganz am Anfang.Zaun 2.png
Wer hat die besten Ideen, wer kennt Behörden oder Institutionen, die eine Finanzierung der Renovierung unterstützen können? Der Projektträger ist für jede Information sehr dankbar!
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Wir berichten weiter.

 

 

 

 

 

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Mahlzeit!

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… aufgelesen in Babelsberg.

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Eine Vortragsveranstaltung fand am Samstag, den 29. Oktober 2016 im Haus der brandenburgisch-preußischen Geschichte in Potsdam statt.

Veranstalter war die  Prußen-Stiftung TOLKEMITA, die PRUSSIA-Gesellschaft und unsere LO.

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Hans-Jörg Froese hieß alle Teilnehmer willkommen.

Zwei Vorträge von Reinhard Grunenberg, Berlin, zum Thema, „prußisches Gold“ (dem Bernstein) befasste sich, u.a. mit Handel im Altertum, Handelswege, Verwendung.

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Reinhard Grunenberg und Hans-Jörg Froese

Aus Kleinmachnow kam Herr  Prof. Dr. Ingo Sommer; er referierte zum Thema „Friedrich Wilhelm IV., er wollte das schönere Preussen“. Zahlreiche Bilder veranschaulichten die Ausführungen. Eingegangen wurde  u.a. auf das Wirken von Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler im Allgemeinen und im Speziellen in Ost- und Westpreußen.

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Prof. Dr. Ingo Sommer

Der  M.A. Gunter Dehnert vom Pommerschen Landesmuseum in Greifswald, beleuchtete in seinem Vortrag die Frage: „Die ‚Gesamterhebung‘ – ein zu Unrecht vergessenes Großforschungsprojekt der Bundesrepublik?“

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Gunter Dehnert

Gemäß Beschluss des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 1957 wurden die Arbeiten zur „Gesamterhebung zur Klärung des Schicksals der deutschen Bevölkerung in den Vertreibungsgebieten“ durchgeführt.

Damit wurde die Anfang 1945 in den Vertreibungsgebieten ansässige deutsche Bevölkerung nahezu vollständig erfasst. Die Gesamterhebung wurde 1964 beendet, die wichtigsten Ergebnisse wurden im Jahre 1965 in einem dreibändigen Bericht publiziert. Trotz diverser Unzulänglichkeiten und Probleme (im Vortrag deutlich heraus gestellt) ist diese Gesamterhebung die bis heute umfassendste Dokumentation des Schicksals der deutschen Vertriebenen.

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Tagungspause: Heinz Ney aus Potsdam und Joachim Ruhnau aus Köln und Königsberg freuen sich.

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In der Nähe vom Brandenburger Tor in Königsberg aufgenommen …

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Foto: Gertraud Groß, ‎Tolerantes Ostpreussen

HERBSTBILD

Von Wolfgang Federau

 

O bittersüßer Herbstestod!

Der Buche Laub brennt dunkelrot,

der Ahorn schimmert golden.

Zu beiden Seiten der Alleen

sieht man die Ebereschen stehn

im Schmuck der reifen Dolden.

 

Des Bauerngärtchens karges Beet

ist jetzt von Farben übersät.

So kann kein Frühling prahlen!

Kein Mal, mag er sich noch so mahn,

kann so wie diese Dahlien blühn

und sich so bunt bemalen.

 

Der Fuß des Wandrers rauscht im Laub.

Ein Windstoß wirbelt manchmal Staub

und welkes Laub im Kreise.

Doch eh sein Spiel man recht erspäht,

ist er vergangen und verweht.

Die Welt wird wieder leise.

 

Der Vögel Lied ist längst verstummt.

Und nur ein müdes Bienchen summt,

als wollt’s noch einmal wagen.

Freilich: ob seine schwache Kraft

auch noch den Weg nach Hause schafft,

das kann uns niemand sagen.

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Gesehen in Leipzig,

von Евгений КаплуновъTolerantes Ostpreussen:

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Ostpreußische Impressionen in Leipzig –
die Häuser am Pleißemühlgraben …

L 2

L a

… und am Brühl (Königsberger Stadtwappen).

L b